
1748- Erste urkundliche Erwähnung
des konzessionierten Glücksspiels in
Baden-Baden
1809- Eröffnung des Spielsaals
im Konversationshaus am Marktplatz, dem
heutigen Rathaus. Glücksspiel auch im Promenadenhaus
(an der Stelle des
heutigen Kurhauses)
1824- Friedrich Weinbrenner erbaut
das Kurhaus. Spielsaal ist der heutige
Weinbrennersaal. Die großherzogliche Regierung
in Karlsruhe schließt einen
auf 15 Jahre laufenden Pachtvertrag mit dem Bankier
Chabert.
1838- Die Spielsäle im Pariser
Palais-Royal werden geschlossen. Der Pariser Spielbankpächter
Jacques Bénazet übernimmt das Casino Baden-Baden.
Das Modespiel Roulette verdrängt allmählich
die Kartenspiele Pharao und Rouge-et-Noir.
1848- Nach dem Tod seines Vaters übernimmt
Edouard Bénazet die Spielbank. Der neue Pächter,
der viele prominente Persönlichkeiten zu seinen
Freunden zählt, holt berühmte Musiker und
Schauspieler nach Baden-Baden und ruft 1858 die Iffezheimer
Rennen ins Leben.
1855- Edouard Bénazet weiht
die von Pariser Innenarchitekten und Künstlern
gestalteten neuen Spielsäle im rechten Kurhausflügel
ein: Den Wintergarten, den Roten Saal, den Florentiner
Saal und den Salon Pompadour.
1872- Die Reichsregierung in Berlin
verfügt die Schließung aller deutschen
Spielbanken.
1933- Der Spielbetrieb in Baden-Baden
wird wieder aufgenommen. Erneute
Schließung des Casinos in der Endphase des Zweiten
Weltkrieges 1944.
1950- Feierliche Eröffnung der
dritten Baden-Badener Spielbank.
2003- Am 01. August ging die Konzession
für die Spielbank Baden-Baden für die nächsten
10 Jahre auf die Baden-Württembergische Spielbanken
GmbH & Co. KG über. Alle 3 Baden-Württembergischen
Spielbanken mit den Standorten Baden-Baden, Konstanz
und Stuttgart sind nun unter einem neuen Dach firmiert.
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