
Begleiten Sie uns auf einem Rundgang durch die Historischen
Säle der Spielbank Baden-Baden.
Das Entré
Der Österreichische Salon
Der Wintergarten
Der Rote Saal
Der Salon Pompadour
Der Markgrafensaal
Die Baccara-Terrasse
Der Florentiner Saal
Die neuen Säle
Führungen
Das Entré
Willkommen in einem der schönsten Casinos
der Welt! An der Réception im Foyer lösen
die Besucher der Spielbank ihre Eintrittskarte.
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| Im Foyer ein Portrait des Spielbankpächters
Jacques Bénazet |
Vitrine mit seit 1838 in Baden-Baden benutzten
Jetonserien, alten Roulette-rateaux und Gold- und
Silberjetons. |
Der
Österreichische Salon
Den Österreichischen Salon schmücken
Bilder der Kaiserin Maria Theresia und ihres Sohnes, Kaiser
Joseph II.
An den Kassen im Österreichischen Salon können
Jetons gekauft und wieder eingewechselt werden.
Der
Wintergarten
Das Entrée zu den 1855 eröffneten
Prunksälen des Casinos bildet der Wintergarten. Er
ist in weißem Marmor gehalten; die Wände sind
mit vergoldetem Gitterwerk verziert. Die erhöhte
Kuppel der Decke lässt das Tageslicht durchschimmern.
Im Wintergarten wird an zwei Tischen Französisches
Roulette angeboten.
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Auch
dieses Brunnenbecken im Stil des Second Empire
und alte Vasen gehören zur Einrichtung des
Wintergartens. |
Der
Rote Saal
Der Rote Saal, einer der historischen Prunksäle,
die nach dem Umbau von 1852-1855 entstanden sind, verleugnet
nicht sein Vorbild im Barockschloss von Versailles. Die
Wände sind mit rotem Lyoner Seidendamast bespannt,
Türen und Fenster reich verziert. Den Geschmack von
Edouard Bénazets Publikum dürften der von
einem Spiegel überragte prunkvolle Marmorkamin und
die drei mit Goldbronze lackierten Lüster genau getroffen
haben.
Die oval erhöhte Decke schmücken Bildhauerarbeiten
und allegorische Szenen: Vater Rhein an den Ufern des
badischen Landes und die Oos, die Parkanlage der Stadt
durchströmend. Bis zur Schließung der Casinosäle
im Jahre 1872 dienten Wintergarten und Roter Saal auch
als Salontheater für ausgewählte Gäste.
Im Roten Saal wird das neue Euroulette mit 4 Spieltischen
angeboten.
Der Salon Pompadour
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An den Roten Saal schließt
sich der kleine Salon Pompadour an, benannt nach
der spielerfahrenen Geliebten des französischen
Königs Ludwig XV., deren Bild, ein Werk des
Rokokomalers Jean-Etienne Liotard, das intime Gemach
schmückt. |
Auch dem Salon Pompadour, in dem man sich vom Einsatz
am Spieltisch erholen kann, geben ein Kamin aus weißem
Marmor, prachtvolle Spiegelgarnituren und Lüster
Pariser Fertigung eine besondere Atmosphäre.
Die vier Jahreszeiten
Der Markgrafensaal
In enger Verbindung mit dem Salon Pompadour steht der
Markgrafensaal. Er wurde in den 30er Jahren unseres Jahrhunderts
im Stil der Neuen Sachlichkeit eingerichtet. Jugendstil-Reminiszenzen,
wie man sie im Kurhaus auch noch an anderer Stelle findet
- etwa im runden Saal der Bel Etage - sind die dekorativen
Säulen mit den vergoldeten Blumen.
Die Friese über Spiegel und Türen wiederholen
symbolische Motive - Adler, Hahn, Widder, Einhorn. Im
Markgrafensaal befinden sich zwei große chinesische
Bodenvasen der Hsien-Feng-Zeit und sechs Portraitbilder
aus dem 18. Jahrhundert, Leihgaben der Markgrafen von
Baden. Beachtung verdient das Bild des Markgrafen und
späteren ersten badischen Großherzogs Carl
Friedrich von Johann Grund. Carl Friedrich, der am Ende
seiner langen Regierungszeit (1739-1811) "dienstältester
Regent Europas" genannt wurde, war ein Aufklärungsfürst
wie aus dem Bilderbuch: "Etwas Zopf und Pedanterie,
sonst aber nach dem preußischen Friedrich der tatkräftigste
Herr im Reich", so hat man ihn charakterisiert.
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Carl
Friedrich schuf in Baden die Leibeigenschaft und
Folter ab, erneuerte die Heidelberger Universität
(die bis heute seinen Namen trägt) und machte
aus dem auf einer Waldlichtung gegründeten
Karlsruhe eine moderne Residenzstadt. |
Nach dem Tod seiner kultivierten Gattin Luise Caroline
von Hessen-Darmstadt ging Carl-Friedrich mit Fräulein
Geyer von Geyersberg eine morganatische Ehe ein. Auch
ihr Bild enthält die kleine Portraitgalerie des Markgrafensaals.
Hier wird American Roulette gespielt und Spielerklärungen an einem französischen Roulette-Tisch durchgeführt.
Die Baccara-Terrasse
Hinter der Kurhaus-Vorderfront liegt die Baccara-Terrasse
mit der Baccara-Bar. Baccarafreunde aus der ganzen Welt
sind in diesem Saal zuhause.
Der besondere Reiz der Baccara-Terrasse ist der Ausblick
auf die schönen Parkanlagen vor dem Kurhaus.
An die Baccara-Terrasse schließt sich der Club Bénazet
an, der 1993 eröffnet wurde. Hier wird Poker, Tropical Poker und Black Jack gespielt.
Der Florentiner Saal
Fünf große Kronleuchter erhellen den "Florentiner Saal", auch "Saal der tausend Kerzen" genannt. In der Zeit des Spielbankpächters Édouard Bénazet diente der Florentiner Saal auch als Ballsaal. Das Ballorchester spielte in einer Muschel, die von der Decke herabschwebte.
Der Florentiner Saal ist nach den florentinischen Malern
benannt, die in der Spätrenaissance viele französische
Schlösser, insbesondere aber das von Fontainebleau,
ausmalten.
Beim Spielbankumbau von 1852 bis 1855 wurde er
als Höhepunkt und krönender Abschluss der vier
Second Empire-Säle konzipiert und besonders üppig
ausgestattet. Noch heute ist er der wohl beliebteste Baden-Badener
Spielsaal. Die vier Bénazet-Säle sind das
Werk des Pariser Bühnenbildners und Innenarchitekten
Polycarpe-Charles Séchan, eines Schülers des
Bühnenausstatters Charles Cicéri. Séchan
arbeitete in Baden-Baden - wie zuvor in Paris bei vielen
Bühnenbildentwürfen für die große
Oper in der Rue le Peletier - mit seinen Schwiegersöhnen
Haumont und Dieterlé zusammen.
Der Baden-Badener Auftrag war zusammen mit der Ausschmückung
des neuen Sultanspalastes Dolmabahçe am Bosporus
sein letzter.
Auf den beeindruckenden Wandbildern des Florentiner Saals
zeigt Séchan sein Können als Dekorationsmaler.
Sie stellen Phantasielandschaften mit antiken Bauwerken
dar. Den ebenso großzügig ausgemalten Plafond
belebt ein himmlisches Orchester mit musizierenden Engeln,
Genien und Amoretten.
In den vier Ecken der Decke sieht man die Wappen badischer
Städte, jeweils eingerahmt von Gestalten, die Adel
und Reichtum, Ackerbau, Industrie und Wissenschaft sowie
Kunst und Schönheit symbolisieren.
Klassizistische Frauenplastiken in Wandnischen und unter
Wandspiegeln vervollständigen die Einrichtung.
Im Florentiner Saal wird Euroulette gespielt.
Die neuen Säle
Der Amerikanische Saal und der Sommergarten
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Vom
Florentiner Saal kommen wir in zwei ineinander
übergehende Säle, die in den frühen
70er Jahren im Zug der Spielbankerweiterung erbaut
und in der Großen Woche 1974 eröffnet
wurden. Das Kennzeichen der neuen Säle sind
Säulen mit kupferfarbenem Mosaik und eine
schwere Kupferdecke, von der aus zahlreiche Strahler
die Spielfläche erhellen. |
Eröffnung der neuen Gastronomie "Sommergarten"
Am 28. November 2003 wurde im Casino Baden-Baden die Eröffnung
der neuen Gastronomie "Sommergarten" mit zahlreichen
Vertretern aus Politik und Wirtschaft gefeiert. Am Umbau
und der Neugestaltung waren viele helfende Hände
beteiligt, u.a. die Bäder- und Kurverwaltung, der
für das Kurhaus zuständige Architekt Peter W.
Kruse, das Landesdenkmalamt, das Hochbauamt sowie die
beiden Innenarchitekten Bernd Moosmann und Michael Modrzik.
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Das Hauptziel der Umgestaltung
im Bereich der Gastronomie war das Schaffen einer
mediterranen Sommerlandschaft. Durch Pflanzinseln,
außergewöhnliche Leuchten sowie eine
offen und einladend gestaltete Bar mit Wasserspielen
an den Seiten gelang es, eine sommerliche und warme
Atmosphäre zu schaffen. |
Zusätzlich wurde der Amerikanische Saal, der direkt
an den Sommergarten anschließt, als Veranstaltungsraum
für Firmenfeiern etc. umgebaut.
Die großzügigen Pflanzinseln schaffen die Verbindung
der historischen Räumlichkeiten zu dem neu gestalteten
Sommergarten. Sie bestehen aus verschiedenen mediterranen
Pflanzen wie z.B. Olivenbäumen oder Palmen, die alle
einen Echtholz-Stamm haben. Außerdem teilen die
Pflanzinseln den relativ großen Raum in 3 kleine
und gemütliche Bereiche und schaffen so eine angenehme
Atmosphäre für die Gäste.
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Zum
Thema Beleuchtung haben sich die Innenarchitekten
etwas Besonderes einfallen lassen: es wurden exklusive
und außer-gewöhnliche Seiden-Leuchten
einer Künstlerin aus Israel verwendet, die
ein sehr angenehmes und warmes Licht geben. Zum
Teil werden sie als Wandleuchten eingesetzt, zum
Teil sind sie freistehend als Kunstobjekt im Raum
genutzt.
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Die Bar mit dem weißen Deckensegel verleiht dem
Sommergarten das typisch südländische Flair.
Durch das frische Weiß und die offene Gestaltung
mit den beiden Wasserspielen an den Seiten ist sie der
Blickfang im Raum. Die Wasserspiele sorgen für ein
angenehmes Hintergrundgeräusch und die Bewegung der
Fontänen begeistert das Auge. Das Goldmosaik an der
Thekenfront wurde dem Kupfermosaik des Raumes angeglichen.
Führungen
Wir bieten Führungen durch die historischen Räumlichkeiten
außerhalb des Spielbetriebs im 30-Minuten-Takt an.
Die Führungen finden statt:
01.04. bis 31.10.: 9.30 bis 12.00 Uhr
01.11. bis 31.03.: 10.00 bis 12.00 Uhr
Der Beginn der letzten Führung ist um 11.30 Uhr.
Die Führungen dauern ca. 25 Minuten. Es besteht
keine Eintrittsbedingung. Auf Anfrage sind auch fremdsprachliche
Führungen und Sonderführungen möglich.
Preis: 4 EUR pro Person
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter
Telefon 07221-30 24-0 zur
Verfügung.
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